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Außenbild mit Wiese UH Berlin Adlershof
Innenaufnahme Treppenhaus UH Berlin Adlershof
Gebäudeensemble mit Vorplatz UH Berlin Adlershof
Innenaufnahme Wohnung UH Berlin Adlershof
Detailaufnahme Balkone UH Berlin Adlershof
Detailaufnahme oberer Gebäudeabschluss UH Berlin Adlershof
Eckaufnahme Gebäudedetail UH Berlin Adlershof
Foto Baustelle UH Berlin Adlershof
Foto Fassadenfertigteil UH Berlin Adlershof
Innenaufnahme Wohnung Durchblick UH Berlin Adlershof
Innenaufnahme Wohnung mit Balkon UH Berlin Adlershof
Lageplan UH Berlin Adlershof
Piktogramme Ausrichtung Gebäudekörper UH Berlin Adlershof
Konstruktionsaxonometrie UH Berlin Adlershof
Grundriss 1. Obergeschoss UH Berlin Adlershof
Grundriss Erdgeschoss UH Berlin Adlershof
Schnitt UH Berlin Adlershof
Titel
Urbaner Holzbau
Typ
Mehrgeschossiger Wohnungsbau in Holzhybridbauweise
Ort
Newtonstraße, Berlin Adlershof
Status
realisiert
Jahr
Planung 08.2017-01.2018, Realisierung 01.2018-03.2019
Bauherr:in
HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH
Wohnfläche
2.730 m², 42 Wohneinheiten
BGF
3.480 m²
Tragwerksplanung, Brandschutz
bauart Konstruktions GmbH & Co.KG
Generalübernehmer
Brüninghoff GmbH & Co.KG
Visualisierung
Björn Rolle
Fotografie
Bernd Borchardt
Architektur
Kaden + Lager GmbH
Team
Tom Kaden, Markus Lager, Georgia Bartley, Simon Beckmann, Roland Busch, Eva Dietricht, Michael Gaßmann, Christina Geyer, Carolina Gomes, Esther Grabowski, Clemens Linnenschmidt, Alexander Tiedemann, Markus Willeke

Das Projekt „Urbaner Holzbau“ in Berlin-Adlershof verknüpft Wohnungsbau in wirtschaftlicher Bauweise, hoher Energieeffizienz und hochwertige Architektur mit dem klima- und umweltfreundlichen Baustoff Holz. Der hohe Vorfertigungsgrad durch vollständig werkseitig vorgefertigte Bauteile (u. a. Außenwände inklusive Holzfassade, Geschossdecken) führt zu einem beschleunigten Baufortschritt und damit zu einer kurzen Bauzeit. Das Projekt besteht aus 3 quadratischen Punkthäusern mit Außenmaßen von 16,2m x 16,2m und 4 Geschossen plus Staffelgeschoss auf einer 2825m² umfassenden Grundstücksfläche. Die Baukörper fügen sich städtebaulich gut in die geplante Umgebung des Quartiers „Wohnen am Campus“ ein, indem sie die Richtungen der angrenzenden Straße im Norden, des Weges im Süden und des Grünstreifens im Westen aufnehmen. Die Baukörper sind zueinander jeweils um 45 Grad gedreht und bilden so eine großzügige Eingangssituation im Osten aus. Die Erdgeschosse sind von dieser gemeinschaftlichen Erschließungszone zurückgesetzt, sodass die Eingänge zu den Häusern definiert werden und die Bewohner das Haus im Trockenen betreten können. Die Einschnitte sorgen zudem für geschützte Fahrradabstellmöglichkeiten. Die Bewohner erschließen ihre Wohnungen über ein innenliegendes, zentrales Treppenhaus, welches durch eine einläufige Treppe ein hohes Maß an räumlicher Übersicht und Klarheit schafft. Der Raum zwischen den Geschossen wird dadurch großzügig erlebbar. Alle Wohnungen sind mit einem Fahrstuhl barrierefrei erreichbar. Das Projekt beinhaltet 42 Wohneinheiten mit 2730m² Wohnfläche in drei Gebäuden, die sich auf 1-,2-,3- und 4-Zimmer- Wohnungen aufteilen. Die Wohnungen orientieren sich mit ihrem Wohnraum und ihren privaten Außenräumen in Form von Terrassen, Balkonen oder Dachterrassen Richtung Süden, Osten und Westen. In jedem Gebäude befinden sich 5 barrierefreie 2- und 4-Zimmer Wohnungen, im 3. bzw. 4 Obergeschoss ist jeweils eine Maisonette-Wohnung angeordnet. 14 Wohnungen sind förderfähig. In der nachhaltigen Holzhybridkonstruktion wird der Baustoff Holz aufgrund seiner hohen Tragfähigkeit bei gleichzeitig geringem Gewicht sinnvoll in der Tragstruktur des Gebäudes eingesetzt. Die Decken bestehen aus von unten sichtbaren Stahlbeton-Hohlkörperelementen und die Außenwand aus verkleideten Holzrahmenbauelementen, die zusammen mit dem Treppenkern aus Stahlbeton für die Lastabtragung und die Aussteifung sorgen. Alle Holzelemente werden vorgefertigt und sorgen für einen schnellen Bauablauf. Das Erdgeschoss wird als Sockel aus Mauerwerk hergestellt, auf dem die Holzelemente geschossweise aufgebaut werden. Die Fassade präsentiert den Holzbau mit einer vertikalen vor-vergrauten Wechselfalz-Holzschalung nach außen hin. Die Vor-Vergrauung des Holzes bewirkt eine gleichbleibende Erscheinung aller Fassaden. Das Erdgeschoss und das 3.Obergeschoss springen mit ihrer Fassade leicht hervor und sorgen für ein interessantes Fassadenbild. Zusätzlich hebt sich das Erdgeschoss als Eingangsgeschoss mit einem hellgrauen Putz vom Rest des Gebäudes ab. Um den Informationsaustausch zwischen den Projektbeteiligten zu verbessern, wird die Planungsmethode Building Information Modeling (BIM) eingesetzt. Mit der digitalen Plattform erhalten die Projektbeteiligten ein schnelles Verständnis für die Architektur, das Gelände und die Aufgaben. Das Gebäudemodell wird mit den digitalen Plänen, Formularen und Listen in ein System zusammengeführt, miteinander verknüpft, visualisiert und ausgewertet. Das Ergebnis ist eine optimale Analyse und Nutzung der BIM-Daten während der Planungs-, Bau- und späteren Betriebsphase.

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